Nadia Farès
Nadia Farès
Nadia Farès, geboren am 20. Dezember 1968 in Marrakesch, Marokko, und gestorben am 17. April 2026 in Paris, war eine französische Schauspielerin. Ihr Filmdebüt gab sie 1991 in dem Fernsehfilm „L'Exil“ (Das Exil), gefolgt von ihrem Spielfilmdebüt 1992 in der Komödie „Les Amis de ma femme“ (Die Freundinnen meiner Frau) von Didier Van Cauwelaert. Einem breiteren Publikum wurde Nadia Farès jedoch erst 1994 durch Christopher Franks „Elles n'oublient jamais“ (Sie werden nie vergessen) bekannt. Sie spielte die unsympathische Angela, die Thierry Lhermitte schikaniert. Im darauffolgenden Jahr spielte die junge Schauspielerin die Hauptrolle in dem italienischen Drama „Poliziotti“ und arbeitete anschließend mit Alexandre Arcady an „Dis-moi oui“ (Sag mir Ja). Mühelos wechselte Nadia Farès zwischen dramatischen und heiteren Rollen und gehörte zum hochkarätigen Ensemble von Claude Lelouchs „Männer, Frauen: Gebrauchsanweisung“. 1997 übernahm sie die Hauptrolle in Bernie Bonvoisins „Jesus Demons“ und festigte in der Rolle der Marie, der Tochter der Familie, ihr Image als starke Frau. Zwei Jahre später engagierte der Regisseur die Schauspielerin erneut für „Die Großmäuler“. Nach ihrem Auftritt im Animationsfilm „Monkey Castle“, für den sie einer Figur ihre Stimme lieh, verkörperte Nadia Farès erneut diese intensive Figur. Im Jahr 2000 spielte sie die geheimnisvolle Fanny in Mathieu Kassovitz’ Thriller „Die purpurnen Flüsse“. Stark und entschlossen etablierte sie sich als tatkräftige Frau, eine Eigenschaft, die sie in „Das Nest“ erneut unter Beweis stellte. 2004 spielte Nadia Farès in der schwarzen Komödie „Pour le plaisir“ (Zum Vergnügen) eine manipulative, von Verbrechen faszinierte Ehefrau. Auch in „L'Ex femme de ma vie“ (Das Leben meiner Ex-Frau) blieb sie der Komödie treu und verkörperte eine dynamische Presseagentin, die an der Seite von Thierry Lhermitte brillierte. Am 11. April 2026 war Nadia Farès in einen schweren Autounfall verwickelt. Der Unfall ereignete sich im Schwimmbad des Sportzentrums Blanche im 9. Arrondissement von Paris. Bewusstlos am Beckenboden gefunden, wurde sie von anderen Badegästen aus dem Wasser gezogen, von der Feuerwehr reanimiert und anschließend in kritischem Zustand ins Krankenhaus Pitié-Salpêtrière gebracht, wo sie in ein künstliches Koma versetzt wurde. Sie starb am 17. April 2026 im Alter von 57 Jahren. Ihre Töchter Cylia und Shana Chasman gaben ihren Tod in einer Erklärung gegenüber der AFP bekannt.
Bekannt für Acting
Beliebt 23.2709
Geburtstag 1968-12-20
Geburtsort Marrakech, Morocco
Auch bekannt als Nadia Fares, Nadia Feres, نادية فارس, 納迪亞·法雷斯, Надя Фарес,
L'Ex-femme de ma vie
2004

L'Ex-femme de ma vie

Les Démons de Jésus
1997

Les Démons de Jésus

Storm Warning
2007

Storm Warning

Pour le plaisir
2004

Pour le plaisir

Die purpurnen Flüsse
2000

Die purpurnen Flüsse

War
2007

War

Les Grandes Bouches
1999

Les Grandes Bouches

Sag Ja!
1995

Sag Ja!

Männer und Frauen - Die Gebrauchsanleitung
1996

Männer und Frauen - Die Gebrauchsanleitung

Cops
1995

Cops

Ein mörderisches Abenteuer
1994

Ein mörderisches Abenteuer

Die purpurnen Flüsse: Die Untersuchung
2001

Die purpurnen Flüsse: Die Untersuchung

Les dents longues

Les dents longues

On the Line
2022

On the Line

Le Bout du chemin

Le Bout du chemin

Toujours possible
2025

Toujours possible

Chacun sa vie
2017

Chacun sa vie

Lucky Day
2019

Lucky Day

L'enfant de la nuit.
2001

L'enfant de la nuit.

Das tödliche Wespennest
2002

Das tödliche Wespennest

Connectés
2020

Connectés

Les Amies de ma femme
1992

Les Amies de ma femme

Das Schloss der Affen
1999

Das Schloss der Affen

Le Cavalier des nuages
1995

Le Cavalier des nuages

Flairs ennemis
1996

Flairs ennemis

Haters
2021

Haters

Sous les pieds des femmes
1997

Sous les pieds des femmes