Joseph H. Lewis
Joseph H. Lewis war ein US-amerikanischer B-Movie-Regisseur.
Obwohl er Anfang der 1940er-Jahre sowohl mit Béla Lugosi als auch mit Lionel Atwill im Horror-Genre zusammenarbeitete, ist er vor allem für seine Film-noir-Werke der späten 1940er- und 1950er-Jahre bekannt. Sein gefeiertster Film, Gun Crazy (1949), ist eine düstere Romanze über Waffenbesessenheit und zeichnet sich durch seine Verwendung von Originalschauplätzen aus.
Zu Beginn seiner Karriere (1937–1940), als Lewis kostengünstige Western drehte, erhielt er von den Studioeditoren den spöttischen Spitznamen „Wagon-Wheel Joe“, da er gerne Wagenräder für interessante Bildkompositionen im Bild verwendete.
Sein Musicalfilm „Minstrel Man“ aus dem Jahr 1944 mit Sänger Benny Fields in der Hauptrolle gilt als einer der besten Filme, die je von der Low-Budget-Produktionsfirma PRC Pictures gedreht wurden.
Gegen Ende seiner Karriere arbeitete Lewis für das Fernsehen und führte hauptsächlich bei Western Regie: „Westlich von Santa Fé“, „Bonanza“, „Big Valley“, „Rauchende Colts“ und der Pilotfolge von „Geächtet“.
| Bekannt für | Directing |
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| Beliebt | 0.3311 |
| Geburtstag | 1907-04-06 |
| Geburtsort | New York City, New York, USA |
| Auch bekannt als |